Noch 35 Tage – bis zu „putzt sie weg“
Let`s putz . Vor Jahren blamierte sich OB Schuster mit diesem Slogan bundesweit. Inzwischen ist haben wir dieses Image weggeputzt. Stuttgart kennt man wieder sympathisch. Dank uns allen. Wir haben gemeinsam der halben Welt gezeigt, wir alle sind phantasievoll und widerstandsfähig, ausdauernd und friedlich für alternative, moderne Verkehrs- und Stadtpolitik. Für neue Formen der Demokratie und Bürgerbeteiligung.
Let`s putz, so aktuell wie nie. Unser Land braucht ein großes Reinemachen.
Am 27. März ist große Kehrwoche. Fegen wir die CDU aus der Regierung und die FDP aus dem Landtag.
57 Jahre CDU-Regierung. Das ist länger als Fidel Castro in Kuba regiert.
Demokratie lebt vom Wechsel, sonst rostet sie ein. Diese Regierung ist verbraucht und hat unser Vertrauen verspielt.
S 21
Am 30. September zeigte der MP sein bekanntes Gesicht. Er im Bierzelt, wir in unserem Schlosspark. Er, der Macker, der im Schlosspark junge Menschen, die für bessere Bildung friedlich auf die Straße gehen, mit Pfefferspray und Wasserwerfer behandelt. Und dies für ein Immobilienprojekt, das sich versucht als Schienenprojekt zu tarnen. Wir brauchen kein Immobilien-Projekt; wir brauchen einen funktionierenden, zukunftsfähigen, leistungsfähigen Bahnhof.
Selbst die Stiftung Warentest hat diese Woche dem Kopfbahnhof bescheinigt, dass er der pünktlichste Bahnhof in ganz Deutschland ist.
Zitat:
Der Kopfbahnhof hat den Stresstest bestanden. Er darf sich "pünktlichster Fernbahnhof Deutschlands" nennen. Sagt die Stiftung Warentest.
Und den will Mappus abreißen, dafür will er unser Geld vergraben. Und das nach unserer Überzeugung wahrscheinlich auch noch verfassungswidrig. (Bürgerbegehren).
Wie viele Geschichten und Märchen haben wir in der Schlichtung aufgedeckt.
Explodierende Kosten, die nicht zugegeben werden.
Die angeblichen Einsparpotentiale sind beim EBA nicht eingereicht.
Keine höhere Leistungsfähigkeit des 8 gleisigen Tiefbahnhofs.
Mangelnde Sicherheit und und und...
Würden denen, wie bei Pinocchio, die Nasen wachsen, sie könnten uns aufspießen.
EnBW
Mappus kauft für fünf Milliarden Euro EnbW-Aktien. Ohne das Parlament zu fragen. Jetzt verstrickt er sich immer mehr in Widersprüche, das Schlimmste aber ist, dass die Gefahr groß ist, dass die EnBW das viele Geld nicht wert ist. Wenn das Finanzierungskonzept über die Dividenden nicht funktioniert – müssen wieder die Steuerzahler herhalten.
Atomkraft
Lobbypolitik wohin man schaut. Den Atomausstieg rückgängig machen, wo wir in Ba-Wü gerade die ältesten Reaktoren haben. Neckarwestheim muss vom Netz und Philippsburg 2012. Mappus und Co. blockieren die Zukunft moderner, ökologischer Energieversorgung, Verhindern den Ausbau tausender gut bezahlter Jobs im Job-Motor „Erneuerbare Energie“.
Vettern hier und Bäsle dort. Mitgliedschaft in der Landesstaatspartei ist für Beamte fast obligatorisch.
Dieser Staat gehört nicht der CDU. Aber sie spielt sich so auf.
Ein MP, der noch nie vom Volk gewählt wurde – so soll es auch bleiben.
Mappus: der mit jeder Faser ausstrahlt, wie lästig ihm Demokratie ist. Selbst die Repräsentative. Das Parlament über- und hintergeht. Es ist schon schlimm genug, was wir in manchen europäischen Nachbarländern an Repräsentanten beobachten müssen.
Er hat seine eigene Vorstellung von einer repräsentativen Demokratie: Die Bürger werden beschimpft. Geht endlich wieder nach Hause. Jetzt habt ihr die Schlichtung gehabt, seid jetzt endlich still.
So geht’s nicht, Herr Mappus! Sie bekommen uns Bürger nicht mehr los. Aber wir Sie.
Künftig wird Planung und Beteiligung anders funktionieren.
Wir GRÜNE haben bereits den ersten Gesetzentwurf zur Verbesserung direkter Demokratie auf dem Tisch.
Direkt und verbindlich mit allen Bürgerinnen und Bürgern und ganz bestimmt nicht so, wie die Schlichtung mit Herrn Geißler, hinterher ohne offenes Ergebnis.
Wir sollen den Schlichter-Spruch von Herrn Geißler akzeptieren.
Dabei gab es gar keinen. Herr Geißler hat S 21 beerdigt und hat eine Latte von Empfehlungen ausgesprochen. Wer interessiert sich dafür? Die Bahn nicht und das Land nicht.
Was ist mit dem Stresstest? Warum sind sie gegen Transparenz? Sie wissen warum. Wenn sie es zulassen würden, würden sie so peinlich aussehen wie während der Schlichtung. Ohne Transparenz ist der Stresstest nichts wert.
Wir sollen den Schlichter-Spruch von Herrn Geißler akzeptieren. Was tun sie?
Wenn Geißler empfohlen hätte, K21 zu bauen, hätte die CDU den Spruch nicht akzeptiert, verkündete Herr Hauck.
- Welchen Teil vom Schlichterspruch akzeptiert denn die CDU überhaupt?
- Was ist mit der Gäubahnanbindung an den Hauptbahnhof,
- was ist mit den Sicherheitsmängeln, was ist mit dem Filderbahnhof und der Planfeststellung?
- Wie siehts denn mit den Bäumen im Rosensteinpark aus?
Vor ein paar Wochen wurde großzügig ein neuer Dialogmeister inthronisiert. Ein Herr Prof. Dr. Wörner, der die 3. Startbahn in Frankfurt so gut hinbekommen hat.
Ich habe mich mit einigen Frankfurtern unterhalten, was sie von dem Professor halten, deren Kommentar: „Eure Zeit ist kostbar, verschwendet sie nicht“.
Herr Wörner hat jetzt geheimnisvoll eine Menge Menschen einzeln und persönlich zu Gesprächen eingeladen in ein Hotel.
U.a. mich. Ich schlage vor, dass wir alle, die eine Einladung von ihm erhalten haben, uns am nächsten Freitag 25. 2., 16.30 Uhr gemeinsam im Rathaus treffen, um einmal mit ihm zu reden.
Er darf erklären, was der Auftrag seines Herrn ist und wir werden ihm erklären, was unser Auftrag von Euch, von Ihnen allen ist: S 21 zu stoppen. Und zu erklären, dass S 21 plus Murks plus ist.
Wir werden ihm erklären, dass wir bis zur Wahl – wie tausende Mitstreiter im ganzen Land – unterwegs sind, um über den Irrsinn von S 21 zu informieren, dazu jede Minute brauchen und jede Stimme.
Und wir werden ihm empfehlen, sich schon mal bei Juristen umzuhören, um zu erfahren, wie Erfolg versprechend das neue Bürgerbegehren sein wird. Deswegen hier noch mal der Appell: schnell unterschreiben, weitergeben und werben. Dank an die Juristen gegen S 21.
Und dass wir davon ausgehen, dass sein Auftraggeber Mappus am 28. März nicht mehr zuständig ist.
Viele Wege führen gemeinsam zum Ziel S 21 zu verhindern.
Parlamentarisch durch die Wahl am 27. März mit einer Landesregierung, die mindestens einen Volksentscheid zu S 21 durchführt. Je stärker die GRÜNEN, desto deutlicher das Signal an die SPD, ihre bisherige Pro S21-Haltung zu überdenken.
Eine Anmerkung an diejenigen, die gerne Spaltpilz spielen in den eigenen Reihen des Protestes
gegen S 21.
Wer, wenn nicht die GRÜNEN kämpfen seit Beginn an gegen dieses Projekt.
Wir GRÜNEN waren gegen S 21, als rechts und links von uns niemand zu sehen war. Wenn Kretschmann oder Wölfle erklären, dass eine demokratische Partei mit allen Parteien, die das Volk ins Parlament gewählt hat, reden können muss, dann zeigt das von gesundem Selbstbewusstsein und guter demokratischer Kultur. Wir GRÜNE werden mit keiner Partei koalieren, die nicht mindestens einem Volksentscheid zu S 21 zustimmt. Wer was anders behauptet, betreibt bewusst das Geschäft für Mappus und Co. Vielleicht sind sie auch von dort.
Viele Wege führen ans Ziel habe ich gesagt.
Parlamentarisch durch Wahl am 27. 3.,
Juristisch durch das neue Bürgerbegehren
und durch nicht nachlassenden friedlichen Protest durch Sie und uns alle.
Let`s putz: wir brauchen nicht Hochdeutsch zu können, aber wir brauchen einen MP mit Niveau und keinen Rambo, der zum Häuserkampf gegen die Grünen aufruft. Wir brauchen kein CDU-Niveau, das über politische Gegner Gerüchte streut.
Wir brauchen keinen MP, der auf die Wahrheit pfeift.
In der letzten Plenarsitzung hat CDU und Co. incl. SPD mal wieder einen Antrag gestellt, die Schlichtung akzeptieren und so weiter. Und sinngemäß der Landtag möge beschließen, K21 sei keine Alternative. Dabei hat ihnen selbst Herr Geißler stundenlang erklärt, dass K 21 sehr wohl eine Alternative sei.
Sei es drum.
Ich habe ihnen geantwortet: der Landtag könne viel beschließen wie er wolle, Mehrheit sei noch lange nicht Wahrheit.
Das hat sie schon in der Sitzung empört, ich sei – da sehe man es mal – gar kein Demokrat. „Mehrheit ist nicht Wahrheit“, Mappus zieht durch die Wirtshäuser und Nebenzimmer und verfälscht meine Aussage.
„Mehrheit ist nicht Wahrheit, aber wir sind die Wahrheit." Mit Demokratie habe diese Auffassung nichts zu tun. In einem Land wo so etwas Wirklichkeit wird, will ich nicht leben“ So Mappus.
Der Zusatz „aber wir sind die Wahrheit“, ist eine bewusste Fälschung von Herrn MP Mappus.
Mir geht es ähnlich, in einem Land, in dem ein Ministerpräsident es mit der Wahrheit nicht genau nimmt, will ich einen anderen MP.
Werben wir gemeinsam um jede Stimme für einen Regierungswechsel. Jede Nichtwählerstimme ist eine Mappus-Stimme und jede Stimme für Kandidaten, die sicher nicht über die 5%-Hürde kommen, ist ebenso eine Mappus-Stimme. Also liebe Piraten, ÖDPler und andere: habt Verständnis, dieses Mal kommt es auf jede Stimme an. Für das Ziel Mappus weg, keine Stimme verschenken.
Putzen wir sie gemeinsam per Kreuz weg.
Wir bleiben mit unserem Bahnhof Oben!
















